Schnee, Schlamm und Spitzenleistungen

Schnee, Schlamm und Spitzenleistungen

Veröffentlicht am 03.02.2026


Die RSG Lohne - Vechta meisterte das Cyclocross-Bundesligafinale am Reiterwaldstadion trotz winterlicher Bedingungen mit Bravour.


Den 2,8 km Rundkurs am Reiterwaldstadion für ein Cyclocross Bundesligafinale herzurichten ist für die Radsportgemeinschaft Lohne - Vechta fast schon Routine.

240 Drängelgitter aufstellen, 150 Holzpflöcke, 200 Metallstangen einschlagen und diese mit Trassierband absperren. Dazu die Renntrecke reinigen, das schaffen die Sportlerinnen und Sportler und mehrere Vereinsmitglieder der RSG üblicherweise in etwa 300 Stunden. Doch am ersten Januarwochenende 2026, bei der dreißigsten Austragung, forderte der Wintereinbruch mit einer optisch schönen Schneepracht zusätzlich harten Arbeitseinsatz.

Vor fast genau 16 Jahren, am 3.1.2010 gab es ähnliche Verhältnisse. Pünktlich zum ersten Start um 10 Uhr war die Strecke am Sonntagmorgen dann aber sehr gut präpariert und Aktive und Kommissäre bedankten sich für die geleistete Arbeit.

Gleich im ersten Rennen der Masterklasse 3 gab es das erwartete Duell zwischen dem mehrfachen Deutschen Meister Danowski und Thomas Hannöver das in einem packenden Endspurt entschieden wurde.

Mit letzter Kraft rettete sich der Hamburger hauchdünn vor dem Lokalmatadoren über die Ziellinie. Parallel dazu belegte Peter Kessen (Masterklasse 4) Patz 12

Nachdem es in der bisherigen Saison nicht nach seinen Wünschen lief, zeigte sich Masters 2 Akteur Sebastian Hannöver vor heimischem Publikum in blendender Verfassung. Vom Start weg übernahm er resolut die Führung und siegte mit einer halben Minute Vorsprung. 2010 gewann er übrigens das "Schneerennen" in der Eliteklasse.

U 17 Jugendfahrer Matti Hannöver, vorher als Mitfavorit gehandelt, kam überhaupt nicht klar und belegte einen für ihn enttäuschenden dreizehnten Rang. Jelde Fangmann kam mit den Bodenverhältnissen auch nicht gut zurecht und musste mit Platz 29 vorliebnehmen.

Infolge eines Sturzes kam Ulrike Lichtenstein bei der Masters Frauenklasse auf Rang 5. Sara Lichtenstein belegte im Rennen der weiblichen Jugend Platz drei, Enke Fangmann kam bei den Schülerinnen U 15 als Fünfte rein und Jelle Hannöver (Schüler U 15) wurde Fünfzehnter.

Ergebnisse: Bundesligafinale in Vechta

Elite Männer
1. Eike Behrends, Hamburg
2. Luca Harter, Pr. Oldendorf
3. Anton Kochanowski, Hamburg


Jugend U 17
1. Gerry Horn, Chemnitz
13. Matti Hannöver, RSG
29. Jelde Fangmann, RSG


Masters 2
1.Sebstian Hannöver, RSG
2. Sven Pieper, Gütersloh
3. Matthias Mende, Venusberg


Masters 4
1. Armin Raible, Buchholz
12. Peter Kessen, RSG


Juniorinnen U 19
1. Amadine Jakob, Gotha


Jugend U 17 weiblich
1. Viktoria Liebhaber, Hannover
3. Sara Lichtenstein, RSG


Jugend U 19
1. Josh Tietjen, Bremen
2. Alwin Beyer, Venusberg
3. Oskar Beyer, Venusberg


Schüler U 15
1. Max Annen, Nordheide
15. Jelle Hannöver, RSG


Masters 3
1. Stefan Danowski, Hamburg
2. Thomas Hannöver, RSG
3. Olaf Nütsche, Bad Salzdetfuth


Frauen Elite
1. Stefanie Paul, Hannover
2. Kaya Schröder, Bremen
3. Lina Rausch, Kiel


Frauen Masters
1. Cindy Schwedler, Hamburg
5. Ulrike Lichtenstein, RSG


Schülerinnen U 15
1. Louisa Lüer, Buchholz
5. Enke Fangmann, RSG


Foto + Text: Ulrike Lichtenstein, RSG Vechta


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